Abschiede bei Detlef Cordes:
Sich von 50 Euro zu trennen kann ganz schön schwer sein, wie dieses Lied zeigt.
Abschiede bei Heinrich Heine:
Linde, Nachtigall, Lebewohl. Mit einfachen Mitteln erzeugt Heine eine eindringliche Szene des Abschieds.
Aus alten Märchen winkt es hervor mit weißer Hand, da singt es
und da klingt es von einem Zauberland.
Es fällt ein Stern herunter aus seiner funkelnden Höh! Das ist
der Stern der Liebe, den ich dort fallen seh.
Es war ein alter König, sein Herz war schwer, sein Haupt war grau;
der arme alte König, er nahm eine junge Frau.
Mit schwarzen Segeln segelt mein Schiff wohl über das wilde Meer; du
weißt, wie sehr ich traurig bin und kränkst mich doch so schwer.
Mein Wagen rollet langsam durch lustiges Waldesgrün, durch blumige
Täler, die zaubrisch im Sonnenglanze blühn.
Mein Liebchen, wir saßen beisammen, traulich im leichten Kahn. Die
Nacht war still, und wir schwammen auf weiter Wasserbahn.
Ja gehen die Liebesgedichte bei Heine denn nie gut aus? Dieses jedenfalls nicht. Eingespielt mit E-Bass und E-Gitarre zum freien MP3-Download.