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Detlef Cordes

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28.1.07

Heines Grabinschrift

"Wo wird einst des Wandermüden letzte Ruhestätte sein?" Weder unter Palmen noch am Rhein: Auf dem Friedhof Montmartre in Paris ist Heinrich Heine begraben. Sein Gedicht "Wo?", das ich hier vertont habe steht auf seinemGrabstein.

Er widersprach zwar dem Gerücht "... als hätten mich meine Rückschritte bis zur Schwelle irgendeiner Kirche oder gar in ihren Schoß geführt", betonte aber in seinem Testament: "... ich sterbe im Glauben an einen einzigen Gott, den ewigen Schöpfer der Welt". (Quelle: Wikipedia)

"Wo?" im freien MP3-Download.

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Wenn ich ein Vöglein wär

In "Wenn ich ein Vöglein wär" oder "Ich steh auf des Berges Spitze" nimmt Heine die altertümelnde und oft sentimentale Strömung der deutschen Literatur ironisch auf die Schippe.

Gemäß der damaligen "Empfindsamkeit" seufzt das lyrische Ich in der esten Strophe "viel tausendmal", während zum Schluss nur noch ein gespreitzter Gimpel übrig bleibt.

Heine bezieht sich auf das Volkslied "Wenn ich ein Vöglein wär", das Anfang des 19. Jahrhunderts schwärmerisch verehrt wurde.

"Wenn ich ein Vöglein wär" im freien MP3-Download.

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Liebchen, wir saßen beisammen

"Liebchen, wir saßen beisammen" ist ein Gedicht von Heinrich Heine über tragische Liebe, zwei, die nicht zusammenkommen können.

Das Meer steht für unendliche Weite und menschenleere Einsamkeit.

Ich singe meine Vertonung zu einer gezupften E-Gitarre.

"Liebchen, wir saßen beisammen" im freien MP3-Download.

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Drei Schatten

"Drei Schatten" fallen auf Liebe.

Die drei Nornen (erklärt bei Wikipedia), die in der germanischen Mythologie am Fuße der Weltenesche Yggdrasil sitzen und die Fäden des Schicksals der Menschen spinnen. Sie heißen Urd (das Gewordene), Verdandi (das Werdende) und Skuld (Schuld).

Sind diese Wesen gut und gütig oder eher böse? In diesem Gedicht erinnern sie an die 3 Hexen in Shakespeares MacBeth, die sich einen Spaß daraus machen, Leid und Verzweifelung zu säen.

Meine Vertonung von Heinrich Heines "Drei Schatten" im freien Download.

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Schwarze Segel

"Schwarze Segel", ein Lied nach einem Gedicht von Heinrich Heine.

Schwarze Segel hatte in der griechischen Mythologie Theseus gesetzt, als er nach Kreta aufbrach um den Minotaurus zu besiegen. Seinem Vater Aigeus versprach er, bei erfolgreicher Rückkehr weiße Segel zu setzen. Leider vegaß er diese Verabredung und Aigeus stürzte sich beim Anblick der schwarzen Segel in das nach ihm benannte ägäische Meer.

Heine nimmt die tändelnde Gedankenlosigkeit des Theseus auf: du weißt was du mir bedeutest und kränkst mich trotzdem.

"Schwarze Segel" im freien MP3-Download.

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Der alte König

"Der alte König" meine Vertonung eines ironischen Gedichts von Heinrich Heine: "Der arme alte König" lässt seine jüngere Frau und deren blonden, schönen Pagen hinrichten, weil sie sich "viel zu lieb" hatten.

Rosen weinen
© S. Langnau - Alle Rechte vorbehalten.

"Der alte König" im freien MP3-Download.

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Es fällt ein Stern herunter

"Es fällt ein Stern herunter" ist ein Gedicht aus Heinrich Heines lyrischem Internezzo, in dem er mit dem Genre des tragischen Liebesgedichtes der Romantik spielt.

Aus meiner Sammlung gehören in diese Reihe "Horch, was kommt von draußen rein?" und "In einem kühlen Grunde".

Luzifer
© S. Langnau - Alle Rechte vorbehalten.

Hier ist "Es fällt ein Stern herunter" im freien MP3-Download.

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Am Fischerhaus

"Am Fischerhaus" ist eine Auswahl vonStrophen aus Heinrich Heines Gedicht.

Ich singe zu einer Gitarre mit Hall, die den Eindruck des weiten Raumes vermittelt.

am Meer
© S. Langnau - Alle Rechte vorbehalten.

Hier ist meine Vertonung "Am Fischerhaus" im freien Download.

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22.1.07

Mein Kind, wir waren Kinder

"Mein Kind, wir waren Kinder" da denke ich an meine eigene Kindheit, wo es auch im Wohngebiet unserer Kleinstadt noch Menschen gab, die "Hühnerhäuschen" und Hühnerställe hatte. So bin ich mit dem Gegacker der Hühner und mit dem Schreien des Hahnes am Morgen aufgewachsen.

Dafür bin ich sehr dankbar. Nebenan hatten sie sogar eine Ziege, da gab´s immer Ärger wegen des Gestanks. Und das Gemecker. (Hier geht´s zum Lied von der Meckerziege) Aber Oma Lawrenz mochte so gern die Ziegenmilch. Als Oma starb war es auch um die letzte Ziege geschehen.

Sie gingen dahin wie "Glauben, Lieb und Treu."

Heute kommen die Eier aus dem Supermarkt - "Bio" natürlich. Lebende Hühner und Ziegen sind aus dem Alltag der meisten Kinder verschwunden.

Hier ist "Mein Kind, wir waren Kinder" von Heinrich Heine.

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21.9.06

Zauberland

Heinrich Heine, Zauberland:

Aus alten Märchen winkt es
Hervor mit weißer Hand,
Da singt es und da klingt es
Von einem Zauberland

Mein Opa hat mir immer Märchen vorgelesen. Durch ihn habe ich diese ganze Welt kennen gelernt - aber auch ziemlich schnell gemerkt, dass mit dieser Welt etwas nicht stimmte: Die gab´s gar nicht mehr! Weiter lesen

Hier gibt es meine Vertonung von Heinrich Heines Zauberland.

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