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Detlef Cordes

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17.2.07

Wie heiratet man?

"Wie heiratet man?" erklärt die nüchterne amtlich-technische Seite des Heiratens für Kinder: Am Beispiel einer Heirat im Zuständigkeitsbereich des Bezirksamts Hamburg-Mitte wird gezeigt, wie es auf dem Standesamt zugeht, Stand 1998.

Das wichtigste: "Haben wir alle Unterlagen beisammen?" Da muss man sich schon um einiges kümmern, damit man sich das Ja-Wort offiziell vor dem Standesbeamten oder der Standesbeamtin geben kann.

Und auf den Ämtern gilt das Gleiche wie überall sonst: manche Menschen sind nett, andere weniger.

"Wie heiratet man?" vorgelesen im kostenlosen MP3-Download.

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Die Geheimschrift aus Streifen

"Die Geheimschrift aus Streifen" ist eine Vorlese-Geschichte, die anschaulich erklärt, was es mit dem "Barcode" auf sich hat, der sich auf allen Waren befindet, die wir im Supermarkt kaufen.

Was haben diese "Zebrastreifen" damit zu tun, dass die Supermarktkasse "weiß" wieviel die Gegenstände kosten? Und warum ist die Supermarktkasse ein Computer?

Mit dieser Geschichte möchte ich Zusammenhänge herstellen und den Kinderalltag etwas begreifbarer machen.

"Die Geheimschrift aus Streifen" im kostenlosen MP3-Download.

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9.2.07

Der Knabe

"Der Knabe": Dieses Gedicht von Rainer Maria Rilke rezitiere ich zu einer musikalischen Struktur, die sich aus meinen mathematischen Vorgaben im Sequenzer ergeben hat.

Die erste Zeile dieses Gedichtes "Ich möchte einer werden so wie die" ist der Titel eines Buches von Jürgen Reulecke über "Männerbünde im 20. Jahrhundert".

Aber nicht nur "Knaben" sondern auch Mädchen möchten gerne "eine werden wie die". Die Orientierung an Vorbildern ist nicht geschlechterspezifisch, sondern etwas allgemein Menschliches. Aber "werden wie wer?"

In den wirtschaftlich prosperierenden Gegenden der Welt ist hier das Tor weit offen für Marketing, die Verkäuferinnen und Verkäufer der Computerspiele, der Designer-Klamotten, der Musikindustrie. - Und nun? Können Kindergärterinnen, Pädagogen, Eltern attraktivere Angebote machen? Ist das überhaupt ihre Aufgabe?

"Der Knabe" im freien MP3-Download.

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29.1.07

Mein erster Schultag

"Mein erster Schultag" ist ein Kinderlied, das erzählt, warum es schön ist, zur Schule zugehen.

Schulkinder lernen nach und nach Dinge, die jüngere Kinder noch nicht können. Schulkinder können sich und anderen bald Geschichten vorlesen, sie können Briefe und E-Mails schreiben und sie lernen zu rechnen. Zum Beispiel, wieviel 3 Kugeln Eis kosten, wenn eine Kugel 60 Cent kostet.

"Mein erster Schultag" im kostenlosen MP3-Download.

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Lastwagenfahrer

"Didi die Rakete" bringt mit seinem Lastwagen die Dinge in die Geschäfte, die wir dort einkaufen. Denn was wir aus dem Geschäft heraus holen muss vorher jemand herein gebracht haben.

Das geschieht mit den Lastwagen, die wir überall auf den Straßen sehen. Je mehr die Menschen in den Geschäften kaufen, desto öfter müssen die LKW´s wiederkommen und neue Sachen bringen.

Das Lied erzählt vom Lastwagenfahrer Didi und was ihm alles auf seinen Fahrten begegnet.

Sabine Langnau hat Didi getroffen und mit Buntstiften gezeichnet:

Didi und der Blaue Blitz
© S. Langnau - Alle Rechte vorbehalten.

"Didi die Rakete" im kostenlosen MP3-Download.

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Aufräumen

"Das Lied vom Aufräumen" beschreibt etwas, das die meisten Menschen erst lernen müssen. Es lebt sich viel angenehmer, wenn alles an seinem Platz liegt und man Raum hat, sich zu bewegen.

Wer nicht aufräumt kann irgendwann nicht mehr spielen, weil alles voll liegt. Darum müssen alle das, was sie ausgepackt haben immer auch wieder einräumen. - Alle bis auf die Babys, denn die sind noch zu klein.

Sabine Langnau hat gezeichnet, wie´s aussieht, wenn man nicht aufräumt:

aufraeumen
© S. Langnau - Alle Rechte vorbehalten.

"Das Lied vom Aufräumen" im kostenlosen MP3-Download.

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Litschies von den Fidschies

"Litschies von den Fidschies" ist meine Abwandlung des Themas vom Suppenkasper.

Bei mir wird der Suppenkasper nicht von Tag zu Tag dünner und stirbt auchnicht zum Schluss: Dieser Suppenkasper sagt zwar auch: "Das mag ich nicht!"

Aber er probiert erst einmal. Und weil er weiß, dass alles sich verändert, auch das was man mag und nicht mag, probiert er immer mal wieder.

"Litschies von den Fidschies" im kostenlosen MP3-Download.

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28.1.07

Eine Zugfahrt

"Ich fahre mit dem Zug zu dir" ist ein Lied, das eine Zugfahrt in drei Strophen mit Refrain beschreibt:

In Strophe 1 warten wir am Bahnhof, der Zug kommt und wir steigen ein. In Strophe 2 fahren wir durch die Landschaft und in Strophe 3 sind wir am Ziel, steigen aus und der oder die Nächste kann einsteigen.

Das Lied eignet sich als Kreisspiel, wobei jeweils ein oder mehrer Kinder die 3 Strophen durchpielen können.

"Ich fahre mit dem Zug zu dir" im kostenlosen MP3-Download.

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22.1.07

Mein Kind, wir waren Kinder

"Mein Kind, wir waren Kinder" da denke ich an meine eigene Kindheit, wo es auch im Wohngebiet unserer Kleinstadt noch Menschen gab, die "Hühnerhäuschen" und Hühnerställe hatte. So bin ich mit dem Gegacker der Hühner und mit dem Schreien des Hahnes am Morgen aufgewachsen.

Dafür bin ich sehr dankbar. Nebenan hatten sie sogar eine Ziege, da gab´s immer Ärger wegen des Gestanks. Und das Gemecker. (Hier geht´s zum Lied von der Meckerziege) Aber Oma Lawrenz mochte so gern die Ziegenmilch. Als Oma starb war es auch um die letzte Ziege geschehen.

Sie gingen dahin wie "Glauben, Lieb und Treu."

Heute kommen die Eier aus dem Supermarkt - "Bio" natürlich. Lebende Hühner und Ziegen sind aus dem Alltag der meisten Kinder verschwunden.

Hier ist "Mein Kind, wir waren Kinder" von Heinrich Heine.

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14.1.07

Das Kinderlied von der Arbeit

Das Kinderlied von der Arbeit: "Arbeit". Dies ist Lied Nummer 4 in meinem Zyklus "Kinderalltag".

Nach dem Kompromiss, dem Geld und der Werbung geht eshier wieder um ein sehr abstraktes, unanschauliches, aber doch so wichtiges Konzept unseres Alltags.

Dieses Lied will die Arbeit als Voraussetzung des Konsumierens zeigen: Wer Geld ausgeben will, muss erst Geld verdienen. Das ist (für die meisten Menschen) gar nicht so leicht und nicht immer angenehm. Das sollte in diesem Lied durchaus zum Ausdruck kommen, deshalb kommen bestimmte Aspekte der Arbeit, wie die Selbstverwirklichung und die Freude am Schaffen hier nicht vor.

Vielleicht mache ich später ein Lied dazu. Im Moment geht in diese Richtung Wer will fleißige Handwerker sehen.

Hier geht´s zum Kinderlied von der Arbeit.

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Das Kinderlied von der Werbung

Das Kinderlied von der Werbung: Wie das Geld ist auch Werbung für Erwahsene etwas so selbstverständliches, dass es schwerfällt, Werbung Kindern zu erklären. Ich mache auf dieser Site selbst Werbung, also ist für mich Werbung prinzipiell etwas Positives.

Werbung gibt etwas: Information. Sie will aber auch etwas: unser Geld, mindestens unsere Aufmerksamkeit.

Ich habe dieses Lied mit dem Gedanken im Hinterkopf gemacht, dass Werbung gegenüber für Kinder zunächst einmal Misstrauen angebracht ist. Werbung ist immer mit dem Interese der Werbenden verknüpft, erst vor diesem Hintergrund wird ihr Informationsgehalt verwertbar.

Das Kinderlied von der Werbung verwendet eine indische Raga-Tonleiter.

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Das Kinderlied vom Geld

Das Kinderlied vom Geld: Geld ist etwas sehr Abstraktes und nicht so leicht zu verstehen. Uns Erwachsene umgibt es mit einer Selbstverständlichkeit, die wir schon gar nicht mehr hinterfragen können.

Ich habe als Kind nicht verstanden, warum wir im Geschäft für ein Blatt Papier so viele Dinge zu essen und zu trinken kaufen konnten und dann noch Metallmünzen zurückbekamen, von denen jede viel wertvoller aussah als das Papier.

Ich fand, beim Kaufmann gingen wir immer reicher hinaus als wir hineingegangen waren. - Warum konnten wir dann nicht noch viel mehr kaufen?

Warum kann man nicht alles kaufen, was man möchte? Warum kann man nicht einfach alles Geld ausgeben, das man hat? auf diese Fragen möchte das Kinderlied vom Geld Antworten geben.

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Das Kinderlied vom Kompromiss

Das Kinderlied vom Kompromiss: Weitergehen oder stehen bleiben? - Wenn zwei nicht dasselbe wollen muss man sich meistens irgendwie einigen. Aber wie?

In meiner Kindheit sagten wir: "Wir machen einen Handel." - "Kompromiss" klingt etwas komplizierter, meint aber das gleiche: Du gibtst ein bisschen nach, ich gebe ein bisschen nach; damit können wir beide zufrieden sein.

Davon handelt Das Kinderlied vom Kompromiss.

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