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Detlef Cordes

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16.3.07

Mädel ruck, ruck, ruck

Bei dieser Version des Volksliedes "Mädel ruck, ruck, ruck" setze ich das Techno-Experiment fort, dass ich mit "Mein Mädel hat einen Rosenmund" begonnen habe.

Da ich stilistisch im Jazz und Rock zu Hause bin, ist der typische, harte Techno-Beat für mich ungewohnt.

Wikipedia (externer Link) beschreibt sehr gut die stilistischen Merkmale des Techno: Der schnelle 4/4 Takt, wobei jedes gleichmäßig Viertel hart durch die elektronische Bass-Drum betont wird, mit einem Schlag des offenen Hi-Hat auf den Achteln dazwischen.

Diese Musik ist sehr rhythmusbetont - aber sie swingt nicht. Es ist ein anderes rhythmisches Konzept, das sich meistens nur elektronisch realisieren lässt und oft mit den Freiheiten experimentiert, welche die Arbeit mit dem Sequenzer bietet. Darum ist dieser Stil für mich so interessant. Wenn man vom Jazz und vom Rock der 70ger kommt (da wurde die Musik noch mit der Hand gemacht), dann ist diese Rhythmusauffassung allerdings zunächst gewöhnungsbedürftig.

"Mädel ruck, ruck, ruck" zum Anören und zum MP3-Download
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15.3.07

Dat du mien Leevsten büst

"Dat du mien Leevsten büst" habe ich mit Gesang, Streichern und Oboen eingespielt.

Auch wer nicht Platt schnackt kann sicherlich verstehen, worum es in diesem Lied geht. Trotz aller Kürze ist die Situation doch sehr plastisch dargestellt. Fast meint man, in einem Film zu sitzen.

Allerdings mag man bezweifeln, ob ein romantisches Stelldichein zwischen Liebenden sich in der bäuerlichen Umgebung des 18. oder 19. Jahrhunderts in dieser Form zugetragen haben könnte.

Der Wohnraum war knapp bemessen, man lebte zwangsläufig eng beisammen. Darüber hinaus waren die Menschen im bäuerlichen Millieu auf jede Arbeitskraft angewiesen und hatten deshalb viele Kinder. Dass da jemand ein Zimmer für sich hatte dürfte äußerst selten gewesen sein.

Oder fand dieses Stelldichein etwa im gemeinsamen Schlafzimmer mit den Eltern und Geschwistern statt, die nach einem arbeitsreichen Tag im Tiefschlaf lagen? - Wir wissen es nicht und werden es leider nicht erfahren. Vielleicht dreht ja mal jemand den Film zum Lied.

"Dat du mien Leevsten büst" kann man hier anhören und downloaden.

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14.3.07

Mein Mädel hat einen Rosenmund

"Mein Mädel hat einen Rosenmund" von Anton Wilhelm von Zuccalmaglio habe ich in einer Techno-Version aufgenommen.

Mich interessierte die Verbindung von Männerchor-Sound mit dem typischen 4/4 Rhythmus und Sythesizer-Bass.

Dieses Lied wurde auch von Johannes Brahms vertont.

Zu Zuccalmaglios Text lesen Sie bitte auch: "Tun" als Hilfsverb?

"Mein Mädel hat einen Rosenmund" kann man hier anhören.

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27.1.07

Liebe im Strandkorb

"Liebe im Strandkorb" zu einer Blues-Gitarre.

Wenn es mal schön ist an der deutschen Nordseeküste, dann muss man das auch ausnutzen und am Strand übernachten, am zumal wenn man den teuren Strandkorb gemietet hat.

Nachts ist es am schönsten am Strand, im Sommer, wenn sich das Mondlicht auf den wellen spiegelt. Romantisch ...

"Liebe im Strandkorb" kostenlos anhören.

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In Paris

"In Paris" ist ein rockiges Stück geworden, in dem ich mit dem Verzerrer experimentiere.

Von John Lennon gibt´s schöne Aufnahmen, wo er auch für die Stimme einen Verzerrer einsetzt. Das klingt dann so wie über ein Megaphon.

Meine Haupterinnerung an Paris ist, dass aus den Fenstern eines Hotels eine Gruppe Männer lautstark "Mi - chel Pla-ti-ni!" skandierte. Frankreich hatte wohl irgendetwas gewonnen.

"In Paris" im freien MP3-Download.

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Wenn ich ein Parkplatz wär

"Wenn ich ein Parkplatz wär" ist ein Text von mir, der sich orientiert an dem Volkslied "Wenn ich ein Vöglein wär" und Heinrich Heines ironischem "Ich steh auf des Berges Spitze".

Der Parkplatz ist gerade in der Großstadt heißbegehrtes Objekt der Begierde. Allerdings gibt es hier das beliebte "Anwohnerparkern" oder "Bewohnerparken", wie es jetzt heißt. Parkplätze, die mit nichts als gähnender Leere gefüllt sind sollte es des besonders des Nachts in Hülle und Fülle geben:

Parkplatz
© S. Langnau - Alle Rechte vorbehalten.

Manche Leute tun allerdings immer noch ALLES für einenParkplatz. Hier ist "Wenn ich ein Parkplatz wär" im kostenlosen MP3-Download.

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26.1.07

Schwarzbraun ist die Haselnuss

"Schwarzbraun ist die Haselnuss". Man merkt sich bekanntlich die widersinnigstenam besten. Ich kann heute noch viele Merksprüche aus dem Lateinunterricht: "Nach si, nisi, ne und num fällt der kleine Ali um". Das sagt mir gar nichts (hat mir nie etwas gesagt), aber ich habe es behalten.

Wie den Text dieses schönen Liedes, das sich brav den Intentionen jedwedes Interpreten anpasst und in dem eine Haselnuss, ein Mädel ohne Geld, "ich" und ein Bussi vorkommt.

Hier ist die swingende Haselnuss, "The Swinging Hazelnut" mit Chor und Kontrabass im freien Download.

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21.1.07

Horch, was kommt von draußen rein

"Horch, was kommt von draußen rein?" Oder: Horch mal, wer nicht kommt? Heute würde das Lied heißen: "Horch mal, wer nicht anruft."

Ist dasTelefon überhaupt richtig eingestöpselt? Hörer abnehmen: "tuuuuut". - "Warum rufst du mich nicht an?" das ist die Frage auf die man sich 1000 Entschuldigungen zurecht legen kann, wenn man verliebt ist und die ganze bittere Wahrheit nicht wissen will.

Alle haben es schon längst begriffen: das wird nichts. Aber du horchst immer noch. Raus aus dem Kämmerlein! Passivität ist nicht attraktiv.

"Horch, was kommt von draußen rein?" im kostenlosen MP3 Download.

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