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Detlef Cordes

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14.3.07

"Tun" als Hilfsverb?

Im Volkslied "Mein Mädel hat einen Rosenmund" heißt es: "Du Mädel, bist wie der Himmel gut,wenn er über uns blau sich wölben tut."

Ich habe den Originaltext von Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (der hat Schuld) übernommen und muss folgendes anmerken für die Menschen, die Deutsch nicht als Muttersprache sprechen und eventuell auf dieser Site die deutsche Sprache kennenlernen möchten: Anders als das englische "to do" sollte man das deutsche Wort "tun" nicht als Hilfsverb benutzen.

Dazu gibt es zahlreiche (abschreckende) Merksätze wie zum Beispiel: "Ich tu auf meiner Tute tuten, bis meine Tute nicht mehr tuten tut."

Und was ist eigentlich ein "Hilfsverb"? Ein Verb ist ein Wort, das eine Tätigkeit ausdrückt, wie zum Beispiel "lesen", "schreiben", "abwaschen".

Ein "Hilfsverb" hilft einem "Vollverb" indem es zum beispielsweise seine Zeitform erläutert, wie hier das Hilfsverb "haben": Ich "habe" gelesen. Oder die Formen von "sein": Ich "werde" abwaschen.

Hier geht´s zum Lied, in dem der Himmel sich blau wölben tut.

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Mein Mädel hat einen Rosenmund

"Mein Mädel hat einen Rosenmund" von Anton Wilhelm von Zuccalmaglio habe ich in einer Techno-Version aufgenommen.

Mich interessierte die Verbindung von Männerchor-Sound mit dem typischen 4/4 Rhythmus und Sythesizer-Bass.

Dieses Lied wurde auch von Johannes Brahms vertont.

Zu Zuccalmaglios Text lesen Sie bitte auch: "Tun" als Hilfsverb?

"Mein Mädel hat einen Rosenmund" kann man hier anhören.

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16.1.07

Sandmännchen kommt geschlichen

Sandmännchen kommt geschlichen: Der Komponist und Texter dieses Liedes hat den schönen Namen Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio (1803 - 1869) und wurde in Waldbröl in der Nähe von Köln geboren.

"Zuccalmaglio " klingt nach Italien, aber auch nach einem alten Zauberer mit einem langen weißen Bart und einem spitzen Hut auf dem Kopf.

Dieser Zauberer hat einen wunderschönen Blumengarten mit allerlei verwunschenen Gewächsen, die schwer und süß duften und einem kleinen Gärtner, der sich des Abends aufmacht, um den Kindern feinen Sand in die Augen zu streuen: das Sandmännchen.

So ungefähr stelle ich mir das vor. Und hier ist Zuccalmaglios Lied vom Sandmännchen.

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