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Detlef Cordes

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14.1.07

Das Kinderlied von der Werbung

Das Kinderlied von der Werbung: Wie das Geld ist auch Werbung für Erwahsene etwas so selbstverständliches, dass es schwerfällt, Werbung Kindern zu erklären. Ich mache auf dieser Site selbst Werbung, also ist für mich Werbung prinzipiell etwas Positives.

Werbung gibt etwas: Information. Sie will aber auch etwas: unser Geld, mindestens unsere Aufmerksamkeit.

Ich habe dieses Lied mit dem Gedanken im Hinterkopf gemacht, dass Werbung gegenüber für Kinder zunächst einmal Misstrauen angebracht ist. Werbung ist immer mit dem Interese der Werbenden verknüpft, erst vor diesem Hintergrund wird ihr Informationsgehalt verwertbar.

Das Kinderlied von der Werbung verwendet eine indische Raga-Tonleiter.

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13.1.07

Matten Has - Plattdütsch trifft Indien

Ja natürlich, das bekannte Volkslied im tapsigen Dreivierteltakt ist schön.
Aber ich wollte mal ein anderes Osterlied machen und schauen, wie sich das Plattdeutsche in einen musikalischen Rahmen aus Indien einfügt.

Das Plattdeutsche gehört zu den westgermanischen Sprachen. Und weil auch viele indische Sprachen zur indogermanischen Sprachfamilie gehören, ist der Weg vom Plattdeutschen nach Indien gar nicht sooo weit.

Die Tonleiter meines Liedes von Matten Has ist ein indischer Raga, der Rhythmus ist meine Variation eines hindustanischen Theka, einer Trommelfigur mit einer festgelegten Anzahl von Schlägen, in diesem Fall eine Folge von 10 Schlägen mit je 4 Untereinheiten.

Nein - ist nicht kompliziert. Man kann gut dazu tanzen.

Ob´s ein Kinderlied ist weiß ich nicht. Ich würde eigentlich sagen: nein. Aber wenn ich bedenke, was Kinder Kinder im Fernsehen so alles mitbekommen und was Kinder im Alltag alles verarbeiten müssen: dann würde ich schon wieder sagen: Hört euch diese fiese Geschichte ruhig an.

Irgendwie schafft es der niederdeutsche Dichter Klaus Groth aus Heide in Schleswig-Holstein, diese Räuberpistole charmant rüberzubringen. Nicht zuletzt durch das Plattdeutsche. Ich habe versucht, den Text ins Hochdeutsche zu übersetzen, das geht aber nicht, da klingt es sofort ultra-brutal: "Die Krähe bekommt eins von den Hinterbeinen ...".

Für Nicht-Platt-Schnacker und -Versteherinnen habe ich die Fabel frei ins Hochdeutsche übersetzt.

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