Dieser Text wurde 1813 von Max von Schenkendorff geschaffen. Die hier wiedergegebenen Strophen sind meine Auswahl.
Freiheit, die ich meine,
die mein Herz erfüllt,
komm mit deinem Scheine,
süßes Engelsbild!
Magst du nie dich zeigen
der bedrängten Welt,
führest deinen Reigen
nur am Sternenzelt?
Auch bei grünen Bäumen
in dem lustgen Wald,
unter Blütenträumen
ist dein Aufenthalt.
Ach, das ist ein Leben,
wenn es weht und klingt,
wenn ein stilles Weben
wonnig uns durchdringt!
Wo sich Gottes Flamme
in ein Herz gesenkt,
das am alten Stamme
treu und liebend hängt;
wo sich Menschen finden, (im Original: ... Männer finden)
die für Ehr' und Recht
mutig sich verbinden,
weilt ein frei Geschlecht.
Copyright: Detlef Cordes - Alle Rechte vorbehalten. Jegliche unauthorisierte Vervielfältigung oder Veröffentlichung von Inhalten dieser Website ist ausdrücklich verboten.